ARC 2019: Leinen los – escape startet zur Atlantiküberquerung

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Am Sonntag den 24.11. ist es endlich soweit, der Tag auf den wir seit Monaten wenn nicht sogar seit Jahren gewartet haben: die escape startet zur Atlantiküberquerung.

Für mich persönlich gestaltet sich der Tag ganz anders als ursprünglich geplant. Nachdem ich in den letzten Wochen wieder Probleme mit meinem Auge hatte (vor einem Jahr hatte ich einen Gefässverschluss im Auge) sind in den nächsten Wochen einige Behandlungen nötig. Das heisst, wenn ich die Atlantiküberquerung mitmachen würde, müsste ich danach sofort ins Flugzeug steigen um zurückzufliegen. Das macht natürlich keinen Sinn. Nach einigem Hin-und Her-Überlegen beschliessen Volker und ich gemeinsam, dass ich die Überfahrt nicht mitmache.

Also gehe ich Sonntag morgen schweren Herzens von Bord. Glücklicherweise schlafen alle anderen außer Volker noch. Auch am Steg ist noch nichts los. Ich habe einen Kloß im Hals, dies ist ein sehr trauriger Moment 😢 😞 😢 😞. Volker dagegen ist im Kopf schon bei seinem großen Törn und hat keine Zeit für sentimentalen Schnickschnack🤣🤣🤣. Besser ich steige schnell ins Taxi. Ich fliege jetzt nach Köln um dort meine Arzttermine wahrzunehmen und nebenbei noch einige andere Dinge zu erledigen. Dann geht es Mitte Dezember in die Karibik um wenigstens noch die Abschlusszeremonie der ARC mitzuerleben und mit Volker und Lothar und seiner Familie Weihnachten und Silvester in der Karibik zu feiern.

Die ARC ist ein wichtiges Ereignis für Las Palmas de Gran Canaria. Dementsprechend viele Leute sind dabei um die Boote zu verabschieden. Einige tausend Menschen sind im Hafen, laute Musik läuft, es herrscht Partystimmung. Jedes einzelne Boot wird mit einer Durchsage verabschiedet und von guten Wünschen begleitet.

escape beim Auslaufen aus der Marina, ©Sönke Röver

Im Hafen von Las Palmas sind wie immer alle Arten von Schiffen unterwegs. Als Startboot für die ARC fungiert ein Schiff der spanischen Marine.

Der Start bei der ARC funktioniert im Prinzip wie bei einer normalen Regatta. Allerdings wurde im Skipper-Briefing am Vortag noch einmal, darauf hingewiesen, dass bitte keiner an der Startlinie drängelt. So fahren alle gemütlich nacheinander über die Linie. Schon am nächsten Morgen sieht man keines der anderen Boote mehr.

Beim Start hat Markus von der Montana noch schnell ein Foto von der escape gemacht

Mir bleibt nur, wie so vielen anderen, die ARC am Tracker zu verfolgen. Aber auch das ist ganz schön nervenaufreibend kann ich Euch sagen. 😆 Glücklicherweise komme ich zu Hause nicht dazu Trübsal zu blasen, da sich meine Familie und Freunde sehr gut um mich kümmern. Und das vorweihnachtliche Köln hat ja auch Einiges zu bieten.

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