Fahrt ins Blaue

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Vor einer Woche haben wir noch gefrorenđŸ„¶. Jetzt zeigt das Thermometer im Salon schon morgens um 9.00 h 29 Grad an 😓 . Es geht kein Lufthauch.

Heute wollen wir weiter. Aber wo soll es hingehenđŸ€”? Das Revier ist so vielseitig. Es gibt viele interessante Ziele, wo wir mit einem angenehmen Tagestörn hinsegeln könnten. Wir beschliessen, uns noch nicht festzulegen, sondern erst unterwegs zu entscheiden. Auf jeden Fall soll es Richtig Norden gehen.

Es gibt ein schnelles MĂŒsli zum FrĂŒhstĂŒck. Um 10.30 h gehen wir Anker auf. Wir fahren den East River zurĂŒck. Als wir im Hauptteil der Mobjack Bay ankommen wĂŒrden wir gerne segeln. Allerdings haben wir nur zwei Knoten(WindstĂ€rke 1) wahren Wind. Es ist also erst einmal Motorfahrt angesagt. Als wir wieder in der großen Chesapeake Bay ankommen bleibt der Wind weiter schwach. Also motoren wir gemĂ€chlich Richtung Norden.

Der Skipper sucht den Wind

In aller Ruhe können wir den Wasservögeln zuschauen.

Wir genießen den Blick auf das weite Wasser, welches in den verschiedensten Blau- und GrĂŒntönen schillert.

TatsĂ€chlich gibt es auch in der Chesapeake Bay tĂŒrkisfarbenes Wasser und weissen Sandstrand.

WĂ€hrend wir gemĂŒtlich dahin schippern diskutieren wir noch einmal unter BerĂŒcksichtigung unseres Tiefgangs die verschiedenen Optionen fĂŒr unseren heutigen Ankerplatz. Option1 wĂ€re Deltaville. Dies wird im RevierfĂŒhrer als einer der „Hotspots“ der Yachtszene in der Chesapeake Bay beschrieben. Allerdings ist der Platz auf dem wir ankern können relativ weit vom Ort entfernt. Hinzu kommt, dass man die Landzunge vor der wir ankern wĂŒrden, nicht betreten darf, weil sie in Privatbesitz ist. Von daher entscheiden wir uns gegen Option 1. Option 2 wĂ€re in den Rappahannock River hineinzufahren, aber letztendlich möchte der Skipper heute doch noch etwas weiter nördlich fahren. Somit entfĂ€llt auch diese Option. Dann gibt es Option 3 etwas weiter nördlich: die Fleets Bay, eine große Bucht, die Ă€hnlich wie unser gestriger Ankerplatz verschiedene ZuflĂŒsse hat, in denen man ankern kann. Volker bringt noch Option 4 ins Spiel, den Great Wicomico River, wo er sic h einen Ankerplatz ausgeguckt hat, der vor einer kleinen Marina liegt. Dies ist mir allerdings zu weit, schliesslich haben wir genug Zeit und morgen ist auch noch ein Tag. Also entscheiden wir uns fĂŒr Option 3, die Fleets Bay.

Hier auf der Karte seht ihr unsere Route. Die beiden lilafarbenen Fragezeichen sind die Optionen, die wir ausgelassen haben. Der erste Ankerplatz ist der heutige und den, der weiter nördlich liegt, heben wir uns fĂŒr morgen auf.

Von der Fleets Bay biegen wir in einen ihrer ZuflĂŒssen ein, den Indian Creek. Der Skipper muss sich auf die Navigation konzentrieren um escape im Fahrwasser zu halten. Links und rechts davon kann es manchmal sehr flach werden.

Ich halte nach möglichen Fischerbojen Ausschau. Wie in den anderen FlĂŒssen der Chesapeake Bay, die wir hier schon befahren haben, gibt es auch hier am Ufer wieder reprĂ€sentative HĂ€user auf großzĂŒgigen GrundstĂŒcken. Fast immer haben sie einen eigenen Bootsanleger vor dem Haus. Dies ist schon eine besondere Art zu wohnen.

Wir finden einen schönen Ankerplatz fĂŒr escape. In dieser Ecke des Indian Creek sind wir das einzige Boot vor Anker.

Nachdem wir sicher sind, dass der Anker hÀlt, machen wir eine kleine Dinghy Tour.

Heute Abend essen wir an Bord von escape und geniessen danach die laue Vollmondnacht 🌕 an unserem stillen Ankerplatz.

Morgen soll es schon weitergehen. Ob es dort wieder genauso schön sein wird wie an den letzten beiden PlÀtzen?

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