„Liquor store“ oder wie hĂ€lt man den Skipper bei Laune😉

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Oh Schreck đŸ˜Č, escape ist trockengefallen. Nein, keine Sorge wir haben noch genĂŒgend Wasser unter dem Kiel. Die Crew ist trockengefallen😉. Unsere WeinvorrĂ€te sind jetzt endgĂŒltig leer. Die letzte Kiste, aus escapes Geburtsort Bordeaux ist zu Ende.

Was tun?

Hier kommt eine Besonderheit ins Spiel, die es hier in AmerikađŸ‡ș🇾 gibt: der „Liquor Store“. WĂ€hrend in Deutschland SupermĂ€rkte und Tankstellen alkoholische GetrĂ€nke verkaufen, ist das in Amerika dem Liquor Store vorbehalten.

Das ist auf der einen Seite sehr unpraktisch. Wenn man beim Einkaufen mal eben fĂŒr das Abendessen eine Flasche Wein oder ein paar Dosen Bier mitnehmen möchte muss man immer noch ein zweites GeschĂ€ft aufsuchen. Andererseits hat der spezialisierte liquor store dann meist auch eine entsprechend grĂ¶ĂŸere AuswahlđŸ»đŸ„‚đŸ·đŸ„ƒđŸžđŸč.

Auf meiner Einkaufstour bin ich an einem liquor store vorbeigekommen, also fahre ich mit dem hafeneigenenFahrrad dorthin. Der Laden ist riesig, (eine Art Supermarkt fĂŒr Alkohol) und hat alle Arten von alkoholischen GetrĂ€nken in riesiger Auswahl. Es gibt Wein und Bier aus der ganzen Welt. Außerdem aber auch eine riesige Auswahl and Gin, Whiskey und Ähnlichem.

Ich beschließe dem Skipper eine Freude zu machen und bringe ihm  einen speziellen Craft Gin hier aus Maryland mit. Schliesslich muss man die lokalen SpezialitĂ€ten probieren

Fairerweise muss man sagen es gibt auch einige nicht alkoholische GetrĂ€nke. Schliesslich braucht man ja Tonic fĂŒr den ganzen GinđŸ€Ł. Ansonsten ist bei den Softdrinks allerdings die Auswahl deutlich geringer. Aber ich finde ein Clausthaler alkoholfrei. Wer hĂ€tte das gedacht?

Eine Flasche Wein kaufe ich nur weil mir das Etikett so gut gefÀllt.

Viel kann ich nicht mitnehmen, denn mit dem wackligen FahrradđŸš” ist die Gefahr groß, dass sonst bei escape nichts heil ankommt. Also muss ich die Skipper ĂŒberreden, dass er noch einmal mit mir hier herkommt.

Er freut sich sehr ĂŒber den Gin fĂŒr seine Sammlung. Sein Interesse ist geweckt. Normalerweise ist ihm er jede Art von Shopping zuwider aber zu diesem Einkaufstrip lĂ€sst er sich dann doch ĂŒberreden. Am Tag bevor wir Solomons Island verlassen fahren wir noch einmal zum Liquor Store.

Skipper auf Shoppingtrip

Wir stellen fest, dass dieser Laden witzigerweise eine große Auswahl an Mosel-Rieslingen hat. TatsĂ€chlich ist unser Lieblings-Winzer dabei.

Wir unterhalten uns ein wenig mit den EigentĂŒmern. Dieser liquor store ist schon seit 40 Jahren in Familienbesitz. Sie sind ganz baff, dass wir mit dem Fahrrad gekommen sind. Sehr wahrscheinlich kommt das sonst nie vor. Sie ĂŒberlegen wie sie unsere EinkĂ€ufe am besten verpacken. Aber wir sind vorbereitet. Wir haben in der Marina extra die FahrrĂ€der mit den Körbchen geliehen und jeder von uns hat einen Rucksack🎒 dabei.

Es kommt alles heil bei escape an . Das war ein Shoppingtrip nach Skippers Geschmack. Unser GetrĂ€nkekĂŒhlschrank ist endlich wieder gut gefĂŒllt.  Jetzt können wir auch wieder Besuch zum Sundowner einladen.

Mir stellt sich die Frage ob diese Art des Alkohlverkaufs in den spezialisierte GeschĂ€ften den Alkoholverbrauch reduziert? Sehr wahrscheinlich bleibt es gleich. Auf jeden Fall bin ich gespannt ob die nĂ€chsten liquor stores auch so gut sortiert sein werden. 

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