Magothy River

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Nach der langen Zeit in Annapolis wird es jetzt Zeit für uns weiterzuziehen. Leider ist an dem Morgen als wir aufbrechen möchten überhaupt kein Wind. Selbst für die kleinen und leichten Optis reicht es nicht. Die Segelschüler gehen stattdessen lieber schwimmen.

Ursprünglich hatten wir vor mit dem CNB Annapolis-Team gemeinsam ‚rauszufahren und dabei Fotos von escape unter Segeln zu machen. Leider ist dies ohne Wind nicht möglich. Daher verschieben wir das Ganze erst einmal.

Stattdessen fahren wir unter Motor in die Bucht hinaus. Vor uns liegt die Chesapeake Bay Bridge.

Bei der Brückenpassage ergeben sich interessante Perspektiven.

Uns begegnen unterschiedliche Formen der Berufsschiffahrt, dies ist immer spannend zu beobachten.

Gleichzeitig sehen wir auch Natur. Als wir dem Seezeichen zu nahe kommen suchen die Vögel das Weite.

Unser Ziel heute ist der Magothy River, der oberhalb von Annapolis und die Chesapeake Bay mündet. Der Leuchtturm weist uns den Weg nach Westen in den Fluß.

Der Magothy River ist ein Paradies für Fischadler. Hier sitzt wirklich auf jedem Seezeichen mindestens einer dieser stolzen Vögel.

Die Uferbebauung ist ähnlich großzügig wie in anderen Teilen der Chesapeake Bay und wie immer schön anzuschauen.

Nachdem wir eine Weile den Fluß hinaufgefahren sind findet der Skipper wieder einmal den perfekten Ankerplatz für escape. Wir liegen in einer Flussbiegung direkt vor einer kleinen Marina.

Mit dem Beiboot gehen wir auf Erkundungstour. Im warmen Abendlicht genießen wir die herrliche Umgebung. Nach dem langen Aufenthalt in der Stadt ist es schön wieder näher an der Natur zu sein. Das ist das Tolle an unserem Törn in den USA: er ist so abwechslungsreich. An einem Tag liegt escape in einer interessanten Stadt, wo wir alle Möglichkeiten nutzen können. Am nächsten Tag ankern wir in einem ruhigen Flusslauf und beobachten die ´Wasservögel.

Nach unserer Dinghy Tour sitze wir an Deck und schauen zu wie die Sonne untergeht.

Am nächsten Morgen freue ich mich wieder über den schönen Ausblick und das herrliche Licht am Ankerplatz. Die Anwohner haben heute eine besonders schöne Aussicht😉.

Wo soll es heute hingehen? Grundsätzlich ist es Zeit weiter nach Norden zu segeln. Wir müssen aber noch einmal kurz nach Annapolis zurück um dort die neue Winsch für die Dinghy-Garage abzuholen, die mittlerweile dort angekommen ist.

Also fahren wir wieder den Magothy River hinunter. Ich bin froh, dass wir den Abstecher hierhin noch gemacht haben. Dieses idyllische Flüsschen hat uns gut gefallen. Während der Skipper unter Motor durch den Fluss navigiert, habe ich Gelegenheit noch einmal in aller Ruhe die Uferlandschaft zu betrachten.

Es geht wieder zurück in die Chesapeake Bay und noch einmal durch die Brücke aber diesmal unter Segeln.

Der Brückenpfeiler haben wir recht knapp passiert.

Dank unserem Leichtwindsegel, dem Code Zero, bekommen wir bei weniger als 7 Knoten wahrem Wind über 7 Knoten Geschwindigkeit.

Vor Annapolis angekommen kommt uns das Beneteau/CNB Team mit dem Motorboot entgegen und wir bekommen doch noch ein paar Fotos von escape unter Segeln.

Bis jetzt gibt es kaum Fotos von escape unter Segeln. Aber wir haben das Glück in nächster Zeit gleich mehrfach abgelichtet zu werden. Mehr dazu in den nächsten Blogbeiträgen.

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Chesapeake Bay Bridge

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