Sassafras River

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Vom Magothy River sind wir noch einmal für eine Nacht an unseren alten Ankerplatz in Annapolis zurückgekehrt. Als wir am nächsten Morgen aufbrechen fährt auch die Flora zeitgleich Richtung Norden. Bei dieser Gelegenheit können wir uns gegenseitig unter Segeln fotografieren.

Hier die schöne Hallberg-Rassey 43, SY Flora, von Wiebke und Ralf:

Während der Skipper sich auf das Segeln konzentriert kann ich in aller Ruhe schauen und Fotos machen.

CNB66 escape verlässt Annapolis, Foto: Ralf Gerking SYFlora
CNB 66 escape vor Chesapeake Bay Bridge, Foto: Ralf Gerking, SYFlora

Aller guten Dinge sind drei: wir fahren noch einmal durch die Chesapeake Bay Bridge, dann geht es weiter Richtung Norden.

Wieder einmal sehen wir, wie sich die Wasservögel auf einem Seezeichen versammeln. Man beachte die Hierarchie: der Adler🦅 sitzt oben, die anderen Vögel unten.

Von der Chesapeake Bay biegen wir nach Westen in den Sassafras River ein.

Im Gegensatz zu den meisten anderen Flüssen, in denen wir geankert haben, gibt es hier im Sassafras River noch viel unbebaute Natur. Wir finden einen schönen Ankerplatz, relativ nahe an der Flussmündung. Hier sind wir weit und breit das einzige Boot. Beim Sundowner geniessen wir wieder einmal den Wechsel der Farben am Himmel.

Als wir uns die WetterApp anschauen sehen wir, dass der Sturm „Fay“ am nächsten Tag in unserer Nähe vorbeiziehen soll😯 . Was bedeutet das für uns? Die Ausläufer werden wir wohl mitbekommen. Im Angesicht des drohenden Starkwinds beschliessen, wir am nächsten Tag nicht weiterzufahren sondern das Ganze vor Anker „abzuwettern“. Wir geben extra viel Ankerkette, was kein Problem ist, da hier im Sassafras River viel Platz ist.

Während es draußen ordentlich bläst🌬 sitzen wir gemütlich im Salon und beobachten Wolken, Wind und Wellen durch das Fenster. Es ist mehr Wind als üblich, aber nicht so, dass es gefährlich wäre.

Während wir es uns im Inneren von escape gemütlich machen gehen andere segeln.

Aber als Blauwasser-Segler haben wir Zeit und können es uns leisten auf ein besseres Wetterfenster zu warten. Nachdem der Wind sich etwas beruhigt hat geniessen wir noch einmal das Licht am Ankerplatz und planen in alle Ruhe unseren weiteren Törn.

Der Sassafras River ist unsere letzte Station in der Chesapeake Bay und gleichzeitig eine gute Möglichkeit vor dem Chesapeake-Delaware-Kanal zu ankern. Durch diesen Kanal werden wir die Chesapeake Bay dann endgültig verlassen. In den nächsten Tagen wollen wir ein ganzes Stück weiter nördlich. An der US- Ostküste gibt es noch so viel zu entdecken.

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