Letzte Etappe in Maine: Von Boothbay Harbor nach Portland

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Nach nur einem Abend verlassen wir Boothbay Harbor leider schon wieder. Es geht weiter Richtung Süden. Wir fahren wieder in die Casco Bay. In der Bucht gibt es so viele Inseln unterschiedlicher Größe, dass sie „Kalender Inseln“ genannt werden: eine für jeden Tag des Jahres.

Nach einer Weile unter Motor können wir segeln, wobei das Aktivitätslevel von Skipper und Crew sehr unterschiedlich ist🤣🤣🤣.

Auch heute können wir wieder einige Lobster-Fischer bei der Arbeit beobachten.

Wir fahren in die Quahog Bay, eine schmale, langgezogene Bucht mit vielen kleinen Inseln. Der Skipper muss sich auf die enge Einfahrt konzentrieren.

Vor Snow Island finden wir einen perfekten Ankerplatz für escape.

Bei einer kleinen Tour mit dem Beiboot schauen wir uns die Gegend an. Alles wirkt ein wenig verschlafen, aber dafür sehr idyllisch.

Danach gibt es bei schönstem Spätsommer-Wetter einen kleinen Sundowner an Deck; eine gute Gelegenheit das Bier von gestern aus der Footbridge Brauerei zu geniessen.

Am nächsten Morgen geht es weiter. Unsere letzte Station ist Portland, die Hauptstadt des US-Bundesstaates Maine, wo wir vor knapp zwei Wochen angekommen sind. Wir fahren wieder auf den gleichen Ankerplatz. escape liegt gegenüber der Hafeneinfahrt von Portland vor House Island und der grösseren Insel Peaks Island. Von dort sind es mit dem Beiboot knapp 2 Seemeilen(3,7km) mit dem Beiboot bis in die Innenstadt von Portland. Trotz schlechten Wetters machen wir die Tour noch am Abend unserer Ankunft, denn wir haben Hunger und Portland ist bekannt für seine guten Restaurants. Auf dem Weg dorthin liefert Volker sich kleine Rennen mit Fähren oder Fischerbooten. Gut, dass ich wasserdichte Kleidung trage😅.

Portland ist sicher nicht der schönste Ort, den wir in letzter Zeit gesehen haben aber die Stadt hat en Herz für Segler👍 wie man an folgendem Willkommensschild erkennt.

Das merken wir auch im Restaurant: Obwohl wir in Segelsachen unterwegs sind bekommen wir einen Tisch im schicken Restaurant „Fore Street“. Anfangs fühle ich mich etwas unwohl. In meinem früheren Leben wäre es mir nie passiert, dass ich der am schlechtesten gekleidete Mensch im ganzen Restaurant bin🤣. Aber die nette Kellnerin und das gute Essen lassen mich das schnell vergessen. Und das kleine Schwarze und Stilettos👠 wären für eine Dinghy-Fahrt im Regen auch keine Option gewesen. Wir geniessen eines der besten Abendessen seit wir in den USA sind☺️.

Am nächsten Morgen liegt der berüchtigten Nebel von Maine über unserem Ankerplatz. Dem können wir heute aber ganz entspannt begegnen, da wir nicht segeln sondern Portland erkunden möchten.

Relevante Links

Restaurant Fore Street

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