Antiguas abwechslungsreichster Ankerplatz

Gepostet von

If you want to read the following text in another language please use the Google Translate Button.

Verkehrte Welt: Nachdem wir schon eine Weile in Falmouth vor Anker liegen, frage ich den Skipper ob er nicht langsam weiter segeln möchte. Aber er will noch hierbleiben. Wer uns kennt, weiß dass dies normalerweise umgekehrt ist😄. Aber es ist wirklich so, dass es hier am Ankerplatz nicht langweilig wird.

Während wir an Deck sitzen, können wir täglich neue Yachten beobachten, die an unserem Ankerplatz vorbeiziehen. Mit ihren gut 40m Länge ist die Valquest schon wirklich groß.

Aber wie man sieht, ist die davor ankernde Cavallo noch ein Stück größer.

Auch des Skippers Favorit Ngoni fährt einmal hinaus.

Sie Kommt aber schon kurz darauf wieder zurück. Das ist das einzige Mal, dass diese Superyacht bewegt wird in den vielen Wochen, die wir hier in Falmouth verbringen. Was für eine Verschwendung…

Auch einige Superyachten, die wir bereits kennen, kommen nach Falmouth. Zuerst die Anawa, die mit uns in der Hermitage Bay vor Anker lag…

… und dann Moonrise, die wir uns in der Nonsuch Bay genauer angesehen haben. Aber letztendlich beeindrucken diese Schiffe hauptsächlich durch ihre Größe. Als Segler kann man sich weniger dafür begeistern.

Für mich gibt es allerdings eine Ausnahme, die 42m lange Motoryacht „Marie“. Die hat Klasse😍. Sie wurde 1930 in New York gebaut und war damals sicherlich eine der größten Yachten ihrer Zeit. Jedesmal wenn ich sie sehe, male ich mir aus, welche Geschichten sich wohl schon auf dieser Yacht abgespielt haben…

Dieser Ankerplatz ist besser als jede Bootsmesse. Aber natürlich gibt es hier nicht nur Superyachten. Hier ankern Boote jeglicher Größe aus aller Herren Länder. So hat man hier auch immer Gesellschaft.

Allerdings heisst es jetzt auch Abschied nehmen. Die SY Gerty fährt Richtung St. Vincent. Während sie die Bucht im Abendlicht verlässt, winken wir ein letztes Mal.

Die SY Flora fährt nach Sint Maarten und dann weiter nach Puerto Rico. Vorher gönnen wir uns noch ein gemeinsames Abschiedsessen im Admiral’s Inn im historischen Nelson’s Dockyard. Mal sehen wann wir sie wieder treffen…

Bei so viel Bewegung sollte man meinen, dass der Skipper langsam unruhig würde. Aber er liegt. entspannt in seiner Hängematte, …

… geniesst den Blick auf die umliegenden Boote…

… und freut sich auf den abendlichen Sundowner.

Damit uns auf keinen Fall langweilig wird ankert die Cavallo mal eben um.

Im Hafen leuchten die Lichter der Superyachten.

Jetzt denkt der ein oder andere sicherlich, dass hier noch etwas Entscheidendes fehlt, um diesen Ankerplatz wirklich abwechslungsreich zu machen: ein feiner Sandstrand. Auch den gibt es: Pigeon Beach. Von hier aus startet auch die schöne Wanderung hinüber zu Nelsons’s Dockyard.

Fazit
In Falmouth gibt es alles was das Cruiser-Herz begehrt. Wunderschöne karibische Landschaft mit Wanderwegen, einen Strand, natürlich mit Strandbars, eine gute Auswahl von Restaurants unterschiedlicher Kategorie, Cafés, Bars, mehrere kleine Supermärkte und natürlich Anbieter für Bootsservice und Ersatzteile jeglicher Art. Mit Nelson’s Dockyard gibt es außerdem eine UNESCO-Weltkulturerbe-Stätte in unmittelbarer Nähe. Von daher ist es für mich der abwechslungsreichste Ankerplatz in Antigua. Natürlich ist es nicht der schönste Ankerplatz der Insel. Da gibt es viele idyllische Fleckchen, wo nicht soviel Trubel ist.

9 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.