Das Wandern ist des Seglers Lust

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Von unserem Liegeplatz in der Catamaran Marina schauen wir oben auf den Hügel mit dem Überresten von Fort George. Da möchte ich auf jeden Fall noch hinauf, bevor wir den Hafen verlassen. Der Skipper ist natürlich nur bereit zu wandern, wenn keine Bootsarbeiten anstehen. Also machen wir uns am Sonntag, nachdem alles erledigt ist auf den Hügel zu erklimmen.

Hinter dem Hafen gehen wir die Straße hinauf, es ist ziemlich steil.

Schon nach einem kurze Anstieg haben wir einen guten Ausblick auf den Hafen.

Es geht weiter steil nach oben. Obwohl ich regelmässig Sport mache, bin völlig außer Puste. Der Skipper dagegen ist topfit und joggt vor mir her. Weiter oben verliert sich der Weg, wir sehen nicht, wo es weitergeht. Wir müssen durch dichtes Gestrüpp, es kratzt und pikst überall. Schimpfend stapfe ich dem Skipper hinterher.

Doch als wir oben sind entschädigt die tolle Landschaft für alle Mühen😅.

Wir haben einen tollen Ausblick über die ganze Bucht von Falmouth bis hinüber nach English Harbour.

Rechts unten, neben unserer Marina erkennt man sehr schön die Riffe unter der Wasseroberfläche.

Nach dem wir die Ruine des alten Forts gequert haben machen wir uns auf den Rückweg. Ein breiter Feldweg führt in angenehmen Kurven nach unten. Hätte ich das gewusst hätte ich diesen Weg wahrscheinlich auch für den Aufstieg gewählt😄.

Relevante Links

Antiguahiking über die Wanderung zu Fort George

16 Kommentare

  1. Liebe Annemarie,
    Danke für deinen wunderschönen Bericht. Ja, die Aussicht zu genießen auf diese paradiesischen Landschaften ist ein erhabenes und erhebendes Gefühl.
    Sorry, dass ich deinen Blog für einen Ausflug in die Bergsteigerei verwendet habe. Aber die Erinnerungen waren zu stark.
    Ich will jetzt Segeln!

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    1. Hallo Alfred, ist doch prima wenn Du mit Manni über die Berge fachsimpelst. Finde ich gut auch wenn ich da nicht Mitte kann. Wie sieht es denn bei Euch aus? Sind die Batterien schon da? Liebe Grüße auch von Volker.

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  2. …aber das wäre dann nur der halbe Spaß gewesen! Auf deinem Foto mit diesem fantastischen Hintergrund siehst du so herrlich zerzaust, erschöpft und glücklich aus. Ja, so ein Aufstieg bringt einen schon an seine Grenzen… man denkt sich, warum mache ich das eigentlich? Bis man dann oben ist und weiß, dass es sich gelohnt hat 😉

    Liebe Grüße
    Kasia

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    1. Genau so ist es, während ich hochlaufe schnaufe und stöhne ich immer aber sobald man oben ist hat man alles vergessen. Der Ausblick ist einfach grandios. Allerdings frage ich mich schon warum mich diese kleinen karibischen Hügel immer so schaffen aber vielleicht tut das Klima das Seinige dazu.

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      1. Ich denke schon, dass es was mit der Hitze zu tun hat. Hier in den Bergen hat man wenigstens etwas kühlere Temperaturen für den Aufstieg. In Nepal (Sommer, kurz nach der Regenzeit, heiß und stickig…) war ich beim erklimmen dieses kleinen hundert Meter Hügels ständig am Schwitzen und fluchen… 😉

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    1. Hallo Manni,
      Monte Disgrazia war ich auch schon drauf. Ja, eine phantastisch Tour. Jetzt kämpfe ich hier mit den 200-ern auf Grenada ( als Segler) ,wie Annemarie und Volker auf Antigua.
      Die Putins auf St. Lucia wären eventuell noch mal was (ca. 800 m)…
      Danke für die schöne Erinnerung!
      P.S.: hast Du schon den Nadine gemacht? Kante oder NO-Wand? Auch schön.

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