Conception Island – Nicht von dieser Welt

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Mit der ersten Morgendämmerung brechen wir von unserem Ankerplatz in Crooked Island auf. Gerne wäre ich noch einen Tag länger geblieben, um die Insel zu erkunden und noch einmal die nette Marina zu besuchen. Aber es gibt noch so viel zu sehen auf den Bahamas und unsere Zeit ist begrenzt.

Wir fahren weiter nordwärts. Da kein Wind ist läuft escape unter Motor. Gegen Mittag lassen wir die kleine Insel Rum Cay an Steuerbord liegen. Es geht weiter nach Conception Island. Diese unbewohnte Insel ist nur 8 Quadratkilometer groß. Von anderen Seglern haben wir gehört, dass sie landschaftlich sehr schön sein soll.

Der erste Eindruck ist schon einmal gut. Die Farbe des Wassers wechselt in Küstennähe von Blau nach Türkis.

Auch der Skipper schiesst noch schnell ein Foto. Dann fällt der Anker nach knapp 10 Stunden Fahrt vor einem weißen Sandstrand. Wir liegen am Hauptankerplatz auf der Westseite der Insel.

Mit dem Beiboot fahren wir an Land. Obwohl noch ein paar andere Yachten hier liegen, sind wir die einzigen Menschen an diesem paradiesischen Strand.

Wir laufen ein Stück den Strand entlang. Am Nordende der Bucht führt ein kleiner Pfad auf die andere Seite der Insel.

Auf der anderen Seite erwartet uns ein weiterer Traumstrand. Auch hier sind wir ganz alleine.

An einem felsigen Stück am Ende de Strandes hängt ein Seil, so dass man nach oben klettern kann.

Von dort hat man einen wunderschönen Ausblick auf das grüne Innere der Insel.

Als die Sonne tiefer sinkt gehen wir zurück an Bord. Wir sind uns einig: Conception Island ist unser bisher schönster Ankerplatz auf den Bahamas: eine Trauminsel wie man sie sich schöner nicht wünschen könnte.

Am nächsten Morgen steht noch etwas Besonderes auf dem Programm. Von anderen Seglern haben wir gehört, dass es im Inneren der Insel eine Lagune gibt, in die man mit dem Beiboot hineinfahren kann. Allerdings gilt es vorher zwei Schwierigkeiten zu bewältigen. Erstens muss man bis zur Lagune ein ganzes Stück mit dem Beiboot auf dem offenen Meer an der Insel entlang fahren. Mit Wind und Welle ist das nicht unbedingt angenehm. Zweitens muss man um in die Lagune zu gelangen ein Riff überqueren, das sogar für das Beiboot zu flach sein könnte, Aber davon lassen wir uns nicht abhalten, die anderen haben es schliesslich auch geschafft. Mit zusammengebissen. Zähnen sitze ich im Beiboot. Immer wieder schlagen wir hart auf den Wellen auf. Als wir an die Einfahrt zur Lagune kommen, brechen sich dort am Riff die Wellen. Konzentriert steuert der Skipper das Beiboot über das Riff während ich den Atem anhalte. Und dann sind wir auf einmal in einem türkisfarbenen See. Die Lagune ist unbeschreiblich schön.

Ab uns zu sieht man im flachen Wasser eine Schildkröte schwimmen. Die Landschaft wirkt auf mich wie aus einer anderen Welt: das Wasser von türkis bis glasklar, Sandbänke, Mangroven.

Lieder können wir nicht zu lange in diesem Paradies bleiben, denn wir müssen noch über das Riff bevor das Wasser bei Ebbe zu flach wird. Außerdem wollen wir heute noch weiter zum nächsten Ankerplatz. Während der Skipper das Beiboot sicher zu escape zurück steuert bin ich noch ganz erfüllt von den Eindrücken dieser Traumwelt. Da geht auf holprige Fahrt mit dem Beiboot schnell vorbei.

10 Kommentare

  1. Eine wunderbare Insel. Die Bilder sprechen für sich. Wahrscheinlich ist sie ohne Boot nicht so einfach zu erreichen, aber die abgelegenen, unberührten Ziele sind immer noch die schönsten.

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