escape segelt nach Norden: Von Fort Lauderdale nach Fort Pierce

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An unserem letzten Tag in Fort Lauderdale, fahren wir noch einmal mit dem Beiboot durch die Kanäle des sogenannten „Venedigs von Amerika“. Es ist schon spannend mit dem Schlauchboot zwischen Hochhäusern hindurch zu fahren. Allerdings ist es nicht ganz so gemütlich wie bei unserer Fahrt mit dem Ausflugsschiff. Auch unsere Meinungen bezüglich der geeigneten Geschwindigkeit für diese Tour gehen stark auseinander😉.

Wie jedes Wochenende ist auch heute wieder alles auf dem Wasser, was irgendwie schwimmt. Wir sehen sogar eine venezianische Gondel.

Am, nächsten Morgen geht es dann Schlag auf Schlag. Bereits um 7.30h ist der Tankwagen da. Hier geniesst auch escape einmal den Luxus direkt am Liegeplatz betankt zu werden. Der Tankwagen pumpt normalerweise mit 245 Litern pro Minute. Verglichen mt den großen Motorbooten ist escape’s Tank jedoch sehr klein, darum pumpt er bei uns mit reduzierter Geschwindigkeit von nur 125 Litern pro Minute. Anschliessend müssen wir noch im Hafen die Rechnung bezahlen. Christoph, unser Liegeplatznachbar macht noch schnell ein Abschiedsfoto und dann geht’s los. Wir müssen uns beeilen damit wir noch bei hohem Wasserstand auslaufen, bevor es im Kanal vor der Brücke wieder zu flach ist.

Wir legen ohne fremde Hilfe ab. Der Skipper löst die Leinen am Steg, während ich das Boot mit Bug- und Heckstrahlruder auf Position halte. Die Brücke habe ich bereits von Hafen aus angefunkt, sie öffnet um 9.30h. Der Skipper lässt die Motorboote passieren und reiht sich dahinter ein. Tschüss Fort Lauderdale 👋👋👋

Es geht hinaus auf den Atlantik. Wir setzen Segel und legen Kurs Richtung Norden an.

Unser heutiges Ziel, Palm Beach, ist 45 Seemeilen entfernt. Wir fahren durch das Inlet hinein und suchen uns dahinter direkt einen Ankerplatz,. Leider können wir nicht in der Nähe des Zentrums von Palm Beach ankern, denn es ist sehr flach. Palm Beach ist eine Enklave der Superreichen, was man an der Art der Bebauung und den davor liegenden Booten schon erahnen kann.

Wir überlegen welche Art von Booten wohl das direkt neben unserem Ankerplatz markierte Fahrwasser nutzen. Der Skipper meint, dass dort wohl nur kleine Motorboote vorbeikommen. Am nächsten Morgen, als das Wasser Höchststand hat laufen aber richtig grosse Formate aus den Häfen von Palm Beach aus. Gut, dass wir doch ausreichend Abstand zum Fahrwasser gelassen haben.

Am nächsten Tag geht es direkt weiter. Wir fahren wieder hinaus auf den Atlantik. Der wahre Wind kommt mit 10 bis 12 Knoten (Windstärke 3 bis 4) aus 80 Grad, das ist angenehmes Segeln. Trotzdem wird mir gegen Ende des Törns übel. Merkwürdig, Das kann heute eigentlich keine Seekrankheit sein. Woher kommt das nur🤔. Wir fahren bis zum Fort Pierce Inlet. Genau wie gestern fahren wir hinein und suchen uns einen Ankerplatz direkt in der Nähe des Inlets. Ausgerechnet in dem Moment, wo ich eine meiner wenigen aktiven Aufgaben an Bord ausführe wird die Übelkeit schlimmer🤢. Mitten im Ankermanöver muss ich mich übergeben🤮. Gut, dass keine anderen Boote in der Nähe sind; das muss ein peinlicher Anblick gewesen sein. Sobald der Anker unten ist flüchte ich in meine Koje. Nachdem das Boot gut liegt macht der Skipper noch eine kleine Erkundungstour und genehmigt sich ein Ankerbier mit Blick auf escape.

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