escape vor USS Yorktown, Patriots Point

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Nach drei Nächten im wunderschönen Savannah geht es weiter Richtung Norden. Morgens um 6.00h geht es los Richtung Charleston. Über 90 Seemeilen liegen heute vor uns. Wir fahren unter Motor den Savannah River hinunter.

Nach gut zwei Stunden Flussfahrt erreichen wir den Atlantik. Doch leider ist zu wenig Wind um zu segeln. Wir fahren erst einmal weiter unter Motor. Dadurch schaukelt escape unangenehm in den Wellen. Mein Magen mag das gar nicht. Darum lege ich mich auf die Bank und versuche noch ein bisschen zu schlafen während der Skipper verzweifelt nach Wind Ausschau hält. Um 14:00h ist es soweit, endlich können wir segeln. Gegen 15.45h erreichen wir die Mündung des Cooper River. Die Flussfahrt dauert dieses Mal nicht so lang. Um 16.30 fällt der Anker im Fluss vor der USS Yorktown. Dies ist mal wieder ein Ankerplatz, wo ich mich sehr unwohl fühlen würde, wenn ich nicht wüsste, dass hier andere Yachten auch problemlos geankert haben. Wir liegen gefühlt mitten im Fluss, vor uns liegt der Flugzeugträger USS Yorktown am Pier des Patriots Point Museums. Um uns herum fahren Baggerschiffe, die das Flussbett bearbeiten. Aber der Skipper hat seine Hausaufgaben gemacht und sich den Ankerplatz auf den entsprechenden Seekarten angeschaut. Ausserdem hat hier einige Wochen vor uns die SY Infinity mehrere Tage problemlos geankert.

Wir verbringen den Abend an Bord; das Sightseeing Programm startet am nächsten Morgen. Dabei beginnen wir erst einmal mit dem Naheliegenden. Wo wir schon vor der USS Yorktown ankern besuchen wir auch das Marine Museum am Patriots Point. Wir fahren mit dem Beiboot einmal um den Flugzeugträger herum.

Dann schauen wir uns das riesige Schiff von innen an. Auch wenn ich kein Fan von militärischen Dingen bin, so sind die die Dimensionen und die Komplexität der Technik faszinierend. Man kann den kompletten Maschinenraum besichtigen, was für den Skipper besonders spannend ist. Mich interessiert eher die Krankenstation. Der Flugzeugträger hat tatsächlich vier komplett eingerichtete Zahnarzt-Behandlungszimmer. Auch die Küche ist sehenswert. Das Rezept für 10.000 Cookies (Kekse) verdeutlicht noch einmal die Größenordnungen um die es hier geht. In den aktiven Zeiten waren 3500 Menschen auf dem Flugzeugträger im Einsatz.

Das zum Museum gehörende U-Boot kann man aus nachvollziehbaren Gründen nicht mehr besichtigen, Schade.

Nach so viel Militär und Kriegsgeschichte brauchen wir einen Themenwechsel. Wir schauen uns den benachbarten Stadtteil Mount Pleasant (wörtlich übersetzt „angenehmer Berg“) an. Das Örtchen ist wirklich hübsch und hat auch einige historische Häuser.

Zum Abschluss gibt es noch eine leckeres Essen in einem französischen Restaurant, wo wir trotz voller Belegung und unseres nicht ganz passenden Segler-Outfits noch einen Tisch bekommen. Bon Appetit! 😋

Relevante Links

Blogbeitrag der SY Infinity über Charleston

Charleston Harbor Marina

Marine Museum Patriots Point

Französisches Restaurant NICO in Mount Pleasant

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