Von Costa Ricas Pazifikstrand zurück nach Annapolis

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Von Arenal fahren wir an die Pazifikküste Costa Ricas. Bei der Abfahrt sagt ein Mitarbeiter des Hotels zu mir: „Euer Fahrer für die Fahrt nach Panama ist schon da.“ Ich protestiere vehement: „Nein, Ich will doch nicht nach Panama.“ Der Hotel-Angestellte lächelt nur und sagt nichts weiter. Später stelle ich fest, dass der Strand, an dem unser Hotel liegt „Playa Panama“ heisst. Wie gut, dass hier in Costa Rica alle so entspannt sind🤣🤣🤣.

Unsere letzte Station in Costa Rica liegt an einer wunderschönen geschützten Bucht direkt am Pazifikstrand. Das Meer ist glatt wie ein Binnensee. Ich wundere mich, dass es hier kaum Wellen gibt. Der Skipper nutzt das um Werbung für unseren zukünftigen Pazifik-Törn zu machen. Er versucht mir weiszumachen , dass das auf dem Pazifik immer so ist.

Wir lassen uns von der Ruhe des Meers anstecken und fahren unser Aktivitätslevel etwas herunter. Tagsüber geniessen wir das faule Strandleben. Abends gibt es einen Sundowner. Aber nicht immer, manchmal raffen wir uns auf und gehen ins Fitness-Studio.

Hier im Hotel haben wir wieder einige tierische Begegnungen mit verschiedenen Bewohnern Costa Ricas.

Viel Spass macht hier auch das Stand Up Paddling. Durch die fehlende Welle ist es kinderleicht. Außerdem kann ich den Pelikanen beim Jagen zuschauen. Sie sitzen auf den Booten, die in der Bucht vor Anker liegen. Dann kreisen sie über mir und schiessen mit einem latschen Platsch ins Wasser. Ich kann beobachten wie sie Ihren Fisch vertilgen und dann wieder in die Luft steigen. Sie haben keinerlei Scheu. Es stört die Pelikane überhaupt nicht, wenn mit dem Board ganz nah an Ihnen vorbei paddele. Das ist so schön, da merke ich gar nicht, dass ich schon weit über eine Stunde lang in der Mittagshitze auf dem Brett stehe.

Nach fünf Tagen Strandurlaub wird es Zeit wieder die Koffer zu packen. Morgens machen wir noch einen langen Strandspaziergang.

Dann geht es mit dem Auto zurück nach San José. Wir fahren ein Stück über die Panamericana, die große Strasse, die fast ganz Amerika von Norden nach Süden durchzieht. Hier sehe ich auch wieder das schöne Straßenschild, was auf die Waldbewohner hinweist, die möglicherweise die Strasse kreuzen.

Kurz vor San Jose zeigt unser Fahrer uns noch ein Viertel, was besonders bei amerikanischen und kanadischen Rentnern sehr beliebt ist, die sich hier schöne Häuser gebaut haben. Ich kann sie verstehen. Ich würde auch sofort nach Costa Rica ziehen. Insgesamt ist es eines der besten Länder, das ich bisher bereist habe. Von daher muss ich Joe Biden dankbar sein, dass er uns nicht hat direkt einreisen lassen. Sonst wäre es wohl nicht zu diesem spontanen Costa Rica-Aufenthalt gekommen. Pura Vida🤩😍🤩😍

Wir verbringen noch eine Nacht im Hotel Xandari, wo wir schon die ersten beiden Tage gewohnt haben.
Zum Abschluss genießen wir noch einmal die fantastische Aussicht auf das Tal von San Jose.

Ich schlafe schlecht. Wird mit unserer Rückreise alles klappen? Das Hochladen der vielen Informationen, die United Airlines von uns haben wollte, hat nur teilweise funktioniert. Morgens um 5.00h fahren wir zum Flughafen. Der Beamte am Schalter ist sehr zuvorkommend und gibt schnell noch alle notwendigen Informationen ein. Alles in Ordnung, bis zuletzt bestätigen sich unsere guten Erfahrungen in Costa Rica.

Bei unserem Zwischenstopp in Houston wird es dann noch einmal spannend. Welche Aufenthaltsdauer wird man uns bei der Einreise in die USA bewilligen? Nervös stelle ich mich an der Schlange für die Passkontrolle an. Das Procedere ist sehr effizient, schnell sind wir an der Reihe. Der Beamte stempelt unseren Pass. Wir schauen hinein, doch im Gegensatz zu unseren letzten Einreisen steht kein Datum darin. Ich gehe noch einmal zurück und frage schüchtern wie lange wir bleiben dürfen. „Sechs Monate“ sagt er und erklärt mir noch, das jetzt alles elektronisch gespeichert wird und nicht mehr handschriftlich im Pass eingetragen wird. Erleichtert atme ich auf. Jetzt können wir entspannt noch einige Monate in den USA bleiben.

Pünktlich landen wir in Washington am Inlands-Flughafen, dem „Ronald Reagan Airport“. Praktischerweise sind wir von dort deutlich schneller in Annapolis als von unserem Abflugsort Washington-Dulles. Als wir im Hafen ankommen fühlt es sich ein bisschen an wie nach Hause kommen. Alle begrüssen und freundlich. „Hallo, wie geht es Euch?“ Wo wart Ihr so lange?“

g

Auf escape ist soweit alles in Ordnung. Sie ist trotz unserer Abwesenheit sehr sauber, sieht aus als ob die Heinzelmännchen da mal geputzt hätten😉.

Morgen müssen wir uns um den Schaden am Bug kümmern, aber im Moment sind wir erst einmal glücklich, dass alles so gut geklappt hat.

Relevante Links

Hotel El Mangrove

Hotel Xandari

7 Kommentare

  1. Moin,
    lese ich da richtig?!?! 😳
    Nur San José (was ist mit Gold- und Jademuseum?), Arenal (touristisch, aber sehr schön) und Pazifikstrand… oh weh, da habt ihr aber leider einiges von diesem zwar sehr teuren, aber schönen Land links liegen lassen. Na wahrscheinlich nur aufgehoben?! 😉
    Liebe Grüße aus Kolumbien, einem anderen ausgesprochen beeindruckenden Land etwas abseits der Touristenroute,
    Micha

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    1. Hallo, ja es stimmt. Es gibt noch so viel von Costa Rica, was ich gerne sehen würde. Aber dafür haben wir jetzt eine Grund wieder zu kommen. Lohnt sich das Jademuseum wirklich? Ich hätte darauf getippt es ist so eine Touristenfalle, wo sie Dir ein paar Exponate zeigen, um dannn nachher versuchen Dir etwas zu verkaufen. Weiterhin viel Spaß in Kolumbien.

      Gefällt mir

        1. Leider haben wir dem Bericht über unsere gut 3-wöchige Costa Rica Rubdreise immer noch nicht fertig (… und jetzt kommt erst Kolumbien an sie Reihe ;-). Wird aber noch in gewohnter Form nachgereicht. Dann kannst Du Dir vielleicht noch rechtzeitig ein Bild machen?!
          Liebe Grüße,
          Micha

          Gefällt 1 Person

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