Boston für Beginner

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escape liegt in der Charlestown Marina in Boston. Hier gibt es 3 Meter Gezeitenunterschied, was unserem Umfeld je nach Tidenstand ein anderes Gesicht verleiht.

Boston wurde 1630 von den Puritanischen Siedlern gegründet. Heute hat die Stadt 684.000 Einwohner(Quelle: Wikipedia) und liegt damit nur auf Platz 24 der bevölkerungsreichsten Städte in Amerika. Wegen ihrer Rolle im amerikanischen Unabhängigkeitsprozess wird die Stadt als „Wiege der Freiheit“ bezeichnet. Auch den Beinamen „Athen von Amerika“ findet man oft, da Boston einen hohen intellektuellen und kulturellen Einfluss auf das ganze Land hat. Es gibt also genug zu entdecken.

Freedom Trail

Am ersten Tag in Boston beginnen wir da, wo die meisten Boston-Besucher starten: Der Freedom Trail ist ein mit einer roten Linie gezeichneter Weg durch die Stadt, der an den wichtigsten historischen Stätten vorbei führt. Dabei geht es insbesondere um Orte, die für die amerikanische Unabhängigkeit wichtig waren. Das Ganze ist sehr gut aufbereitet. Man kann sich per Broschüre oder App Infos zu den einzelnen Stationen durchlesen. Alternativ kann man auch eine geführte Tour machen. Das brauchen wir nicht. Der Skipper hat ja mich als seine private Fremdenführerin. Der Weg startet am Visitor Center im Boston Common. Früher diente die Grünfläche als Viehweide und Militärexerzierplatz, dann wurde es der erste öffentliche Park der USA. Hier liegt auch das Boston State House, der Regierungssitz des Staates Massachusetts.

Boston State House

Bei bestem Wetter spazieren wir durch die Innenstadt von Boston. Die historischen roten Backsteinhäuser stehen im Kontrast zu den Hochglanzfassaden der Neubauten.

Old State House

Faneuil Hall war schon früher beliebter Treffpunkt und Einkaufszentrum, es gibt viele Geschäfte und Restaurants, auch heute wimmelt es von Leuten.

Faneuil Hall

Sehr zum Leidwesen des Skippers ist der Brauereiausschank von Samuel Adams ausgerechnet diese Woche geschlossen.

Wir folgen dem Freedom Trail weiter in das North End. Hier steht das Haus von Paul Revere, einem der Helden des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges. Doch was uns persönlich mehr interessiert ist Little Italy. Nach zweieinhalb Jahren auf dem Boot vermissen wir die authentisch italienische Küche. Hier liegt ein italienisches Restaurant neben dem anderen, dazwischen gibt es kleine Läden, die Käse, Wurst und hausgemachte Pasta anbieten, überall wird italienisch gesprochen.

Wir gehen den Trail noch ein Stück weiter und überqueren den Fluß.

Doch langsam macht sich Müdigkeit breit. Die Bilder der leckeren Pasta in Little Italy gehen uns nicht mehr aus dem Kopf. Also fahren wir mit dem Uber wieder ein Stück zurück und gönnen uns ein leckeres Essen in Little Italy. Lange haben wir nicht so geschlemmt.

Beacon Hill

Am nächsten Tag fahren wir nach Beacon Hill. Das Viertel, was an den Boston Common angrenzt, war früher wie heute eine bevorzugte Wohngegend. Backsteinhäuser mit Feuertreppen, Kopfsteinpflaster und baumbestandene Straßen mit wenig Verkehr sorgen für eine stimmungsvolle Atmosphäre.

Die Acorn Street in Beacon Hill soll eine der meist fotografierten Straßen von Amerika sein. Da sind wir dabei😉.

Duck Tour

Nach unserem Rundgang durch Beacon Hill fragt der Skipper, was als nächstes auf dem Plan steht. Ich schlage einen weiteren Spaziergang durch ein angrenzendes Viertel vor. Doch der Skipper hat eine andere Idee. Er möchte eine Tour mit einem Amphibien-Fahrzeug machen. In der Innenstadt sind sie schon mehrfach an uns vorbei gefahren. Ich bin mir nicht sicher ob man das braucht, aber wenn er möchte machen wir die Duck-Tour. Das Besondere dabei ist, dass man währen dieser Tour Boston zu Land und zu Wasser sieht.

Während der Sightseeing-Tour durch die Stadt sehen wir noch einmal die historischen Orte, die wir gestern entlang es Freedom Trails besichtig haben. Aber wir fahren auch durch einige neue Stadtviertel. Was der Skipper nicht wußte als er sich für die Tour entschieden hat: Das Thema „Enten“ 🦆 wird hier ausgelebt. Jedesmal wenn ein anderes Duck-Mobil entgegenkommt oder der Fahrer sonst etwas sieht, was ihn inspiriert, animiert er alle Passagiere dazu laut zu quaken. Der Skipper liebt es…😉. Gut dass ich diese Tour nicht ausgesucht habe🤣🤣🤣

Richtig schön wird es als das Duck-Mobil ins Wasser fährt. Der Blick auf Boston im Abendlicht war die Fahrt allemal wert.

Als wir mit der Fahrt fertig sind stellt sich die Frage: Was und wo essen wir zu Abend? Die Antwort ist schnell gefunden: Wir fahren wieder nach Little Italy 😋🇮🇹 🍕 🍝 🍷.

Websites mit Übersichtsartikeln , Sehenswürdigkeiten und Infos zu Boston

Artikel von USA-Tipps über Boston „Die wohlhabende Stadt an der Ostküste der USA“
Hand Luggage Only: 12 Very Best Things To Do in Boston
Pure Wander: 25 Things Not To Miss In Boston
Poor little Girl: 15 Best Things To Do In Boston
Englische Website Boston Discovery Guide über die Stationen des Freedom Trails

Weitere Relevante Links

Charleston Marina Boston

Boston Duck Tours

Die englische Wikipedia über das Boston Irish Famine memorial

4 Kommentare

  1. In Boston war ich bisher nur einmal, und das nur kurz, als die Tochter meiner Faru da den Marathon gelaufen ist. Wir haben nur wenig gesehen. Umso mehr ein Dankeschoen fuer Deine Bilder hier. 🙂
    Liebe Gruesse,
    Pit

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    1. Boston war eine der Städte, die mir auf unser bisherigen Reise am besten gefallen haben. Aber wenn die Tochter Marathon läuft hat man natürlich andere Prioritäten als Sightseeing. Vielleicht kommt Ihr ja noch einmal nach Neuengland. Liebe Grüße aus dem kälteren Teil Amerikas

      Gefällt 1 Person

      1. Damals waren wir dann von Boston aus weiter in den Norden Neu Englands, bis nach Boothbay Harbor. Aber Neu England, ganz besonders im (Frueh)herbst, steht natuerlich noch auf der Bucker List.
        Liebe Gruesse aus einem jetzt auch (etwas) kaelteren Fredericksburg,
        Pit

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