Sightseeing in Philadelphia: Rocky und Rodin

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Zum Abschluss unserer Tour durch Pennsylvania steht Philadelphia auf dem Programm. Mit 1,6 Millionen Einwohnern ist Philadelphia die sechstgrößte Stadt der USA(Quelle: Wikipedia) und die zweitgrößte Stadt an der US-Ostküste. Allerdings ist Philadelphia nicht die Hauptstadt des Bundesstaates; das ist das kleine Harrisburg. Wie kommt das? Der Grund liegt in der Geschichte. Philadelphia wurde 1682 gegründet und war anfangs auch Hauptstadt von Pennsylvania. Die Stadt spielte eine tragende Rolle bei der Gründung der Vereinigten Staaten. Während Washington DC als unabhängige Hauptstadt gebaut wurde, fungierte Pennsylvania als Übergangshauptstadt für die neu gegründete Nation. Damals verlegte man den Sitz der Hauptstadt des Staates Pennsylvania, da man eine Doppelfunktion als nicht geeignet ansah.

Bei meiner Recherche im Vorfeld habe ich gelesen, dass Fishtown eines der angesagtesten Stadtviertel ist. Viele Restaurants, Bars und Kreativ-Unternehmen haben hier Ihren Sitz.

Auch einige kleine Hotels liegen hier, in einem davon habe ich ein Zimmer gebucht. Die mit vielen Details dekorierten Country Inns der letzten Tage waren nicht unbedingt nach dem Geschmack des Skippers. In dem minimalistischen Loft dagegen fühlt er sich direkt zu Hause.

Praktischerweise liegt unten im Haus ein italienisches Restaurant. Mit viel Glück ergattern wir noch einen Tisch, so daß unser erster Abend in Philadelphia ein voller Erfolg wird.

Meine Freundin Maritess ist mit uns nach Philadelphia gefahren. Am nächsten Tag erkunden wir zu dritt die Stadt. Im Fashion District halten wir uns nur kurz auf, das ist nichts für den Skipper.

Stattdessen nutzen wir das schöne Wetter und drehen eine Runde mit dem Sightseeing Bus. Vom Oberdeck hat man einen tollen Blick auf die Sehenswürdigkeiten der Stadt und die Fassaden der Hochhäuser.

Während unserer Tour sehen wir auch ein bisschen Street Art.

Im Readings Terminal Market machen wir Mittagspause. Hier gibt es verschiedenste Stände mit kulinarischen Genüssen aller Art. Wir probieren die lokale Spezialität: Das Philadelphia Cheesesteak. Es ist ein riesiges Sandwich mit viel Fleisch, Käse und zusätzlichen Zutaten nach Wunsch wie Zwiebeln, oder Pilzen. Tatsächlich schafft jeder von uns eines, denn es ist wirklich lecker😋. Für den Rest des Tages brauchen wir dann allerdings nichts mehr essen😄.

Anschliessend fahren wir zum Philadelphia Museum of Art. Zur Besichtigung der umfangreichen Kunstsammlung reicht die Zeit nicht. Dafür besuchen wir die Rocky-Skulptur. 🎵 🎶 🎵 🎶…Eye of the Tiger..Ihr erinnert Euch wie Silvester Stallone in Rocky I die Treppen hochläuft? Das war genau hier, wo man im wahrsten Sinne des Wortes in seine Fußstapfen treten kann.

Danach gibt es doch noch etwas Kunst für uns. Wir schaffen es gerade noch vor Toresschluß das wunderbare Rodin Museum zu besuchen.

Anschließend fährt Maritess mit dem Zug zurück nach New Jersey. Der Skipper und ich beschließen den Abend mit gezapftem Kölsch in einer urigen Kneipe in Fishtown. Auch wenn es nicht wie das heimische Kölsch schmeckt und im falschen Glas serviert wird, der Skipper mag es trotzdem🍻.

Am nächsten Tag tauchen wir noch einmal tiefer in die Geschichte Philadelphias ein. Wir besuchen das Viertel rund um Independence Hall, was heute komplett unter Denkmalschutz steht. Hier fanden die ersten Versammlungen statt, die zur Gründung der USA führten.

Zum Abschluss besuchen wir die berühmte Love Skulptur und ihr spanisches Gegenstück.

Danach geht es zurück nach Annapolis. In knapp zwei Stunden sind wir wieder bei escape.

Fazit:
Philadelphia ist eine spannende Stadt. Auch wenn wir noch einige länger Tage geblieben wären, hätten wir uns nicht gelangweilt.

Relevante Links

Mehr über Sightseeing in Philadelphia findet Ihr bei Hand Luggage Only: 11 Very Best Things To Do In Philadelphia

Die deutsche Wikipedia über Philadelphia

SporcleBlog: Why is Harrisburg the capital of Pennsylvania?

W.M. Mulherin’s Hotel

4 Kommentare

  1. Das war ein wirklich schoener Aufenhalt, liebe Annemarie. Wunderbare Bilder hast Du mitgebracht: danke fuer’s Zeigen. Hochinteressant, diese Stadtbesichtigung mit Euch. 🙂
    Apropos „Koelsch“: habe ich es richtig in Erinnerung, dass es nur dann „Koelsch“ genannt werden darf, wenn es in Koeln selber gebraut worden ist, weil das ein geschuetzter Markenname ist? Ich will naemlich immer mal hier bei unserer Altstadt Brauerei vorbeigehen und Ihnen den Vorschlag machen, dass sie mir Freibier geben und ich sie im Gegenzug dafuer nicht verrate. Die brauen naemlich auch ein „Koelsch“.
    Liebe Gruesse, und alles Gute in neuen Jahr,
    Pit

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Pit, die Antwort hat etwas gedauert, da ich mich noch bei erfahrenen Kölsch Trinkern umgehört habe. Die Meinung war einhellig, dass Kölsch nur heißen darf wenn es in Köln gebraut wird. Allerdings haben wir auch bei unserer Reise durch Amerika in einigen Brauereien lokales „Kölsch“ gefunden.

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