Die escape Crew wünscht Euch ein gutes neues Jahr

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Seit Silvester sind schon wieder einige Tage ins Land gegangen, es ist also höchste Zeit für einen Beitrag zum neuen Jahr. Zu allererst möchte ich Euch für das neue Jahr viel Glück und vor allem Gesundheit wünschen. Ich hoffe, dass Ihr Euch den ein oder anderen Wunsch erfüllen könnt, auch wenn die Rahmenbedingungen im Moment vielleicht nicht so günstig aussehen.

Der Jahreswechsel ist auch der Moment um Danke zu sagen. Ich möchte mich bei allen Bloglesern bedanken, die nun schon im dritten Jahr unsere Reise verfolgen. Der rege Zuspruch und Eure vielen guten Wünsche bedeuten mir sehr viel. Durch Eure Rückmeldungen habe ich immer wieder Spass daran, mich an meinen Rechner zu setzen und unsere Erlebnisse niederzuschreiben.

Wir bedanken uns auch bei unserer Familie und unseren Freunden, die uns unterstützen und trotz der räumlichen Distanz immer in Verbindung bleiben.

Wir sind unendlich dankbar für das, was wir in den letzten Jahren erlebt haben und für die Möglichkeit auf escape unseren Traum vom Segeln(Skipper) und Reisen(Annemarie) zu leben.😉😊

In den letzten zwölft Monaten haben wir viel Neues gesehen, spannende Dinge erlebt und eine tolle Zeit mit neuen und alten Freunden verbracht.

Begonnen haben wir 2021 zusammen mit der Crew der SY Flora auf einer kleinen unbewohnten Insel vor Antigua. Nachdem wir im Januar das gute Leben an Antiguas Traumstränden genossen haben war dann im Februar Zeit für escape’s jährliche Schönheitskur. In der North Sound Marina in Antigua wurde sie gründlich gereinigt und bekam ein neues Gewand. Alles wurde soweit wie möglich auf den neuesten Stand gebracht, um unser schwimmendes Zuhause fit für neue Abenteuer zu machen. Im März ging es dann endlich zu neuen Ufern. In Puerto Rico gefiel uns besonders die Hauptstadt San Juan und das Wandern im Regenwald.

Den April verbrachten wir auf den den Bahamas, einem Sehnsuchtsziel vieler Segler. Hier jagte ein Highlight das nächste: Flamingos in freier Wildbahn, unbewohnte Inseln im türkisfarbenem Wasser, die berühmten schwimmenden Schweine von Staniel Cay, und Kunst im Stil von Antonio Gaudi. Vier Wochen waren eindeutig zu wenig für dieses Traumrevier aber Anfang Mai hatten wir einen Termin in Florida. Von der Ruhe der Bahamas ging es in die Glitzerwelt des „Sonnenschein-Staates“. Hier war die Cabrio-Tour zu den Florida Keys ein unvergessliches Erlebnis.

Von Florida aus segelten wir langsam an der US-Ostküste entlang Richtung Norden. Der Juni stand ganz im Zeichen von Südstaaten Romantik. Savannah und Charleston standen schon lange auf meiner persönlichen Wunschliste und haben meine Erwartungen nicht enttäuscht. Im Juli ging es wieder in die Chesapeake Bay. Wir besuchten einige der Ankerplätze, die uns im vergangenen Jahr besonders gut gefallen hatten. Nachdem escape im South Annapolis Yacht Centre gut versorgt war, konnten wir nach anderthalb Jahren zum ersten Mal nach Hause fliegen. Wie schön, nach so langer Zeit Freunde und Familie zu treffen🤩😍🤩😍.

Da die Grenzen der USA für Reisende aus Deutschland geschlossen waren, flogen wir im August nach Costa Rica. Besonders der Skipper hatte keinerlei Lust auf diesen ungeplanten Zwischenstopp, da er dadurch wertvolle Segelzeit verlor😉. Im Nachhinein waren die zwei Wochen in Costa Rica eines der Highlights des Jahres. Das Land hat uns so gut gefallen, dass wir beide dort auf jeden Fall irgendwann noch einmal hin möchten.

Nach der Rückkehr in die USA ging es schnell weiter Richtung Norden. Im September hatten wir schöne Tag in Neuengland, wo uns Martha’s Vineyard, Nantucket und Provincetown auch im zweiten Jahr begeistert haben. Boston war ein weiterer Höhepunkt für uns. Hier tauchten wir noch einmal intensiv in die Geschichte der USA ein, besichtigten die Elite Universitäten Harvard und MIT und haben es uns in Little Italy gutgehen lassen.

Nach einem kurzen Zwischenstopp in New York ging es dann im Oktober zur Boatshow nach Annapolis, wo wir viele unserer Segelfreunde getroffen haben. Von Annapolis aus, haben wir einige Ausflüge in die Umgebung gemacht. Im November haben wir Pennsylvania erkundet, wo uns sowohl das ländliche Leben der Amish als auch die kulturelle Vielfalt von Philadelphia gefallen haben. Dann wurde es kalt in Amerika, es war Zeit für escape in die Karibik aufzubrechen. Anfang Dezember ist escape in Sint Maarten angekommen, wo wir uns aktuell noch befinden. Mehr dazu lest Ihr dann in den folgenden Blogartikeln.

Zusammengefasst war 2021 für die escape Crew ein wunderschönes Jahr.

Ist es in den aktuellen Zeiten überhaupt richtig einen solchen Artikel zu posten? Vielen Menschen geht es bedingt durch die nun schon zwei Jahre andauernde Pandemie nicht gut. Für die meisten war Reisen in den letzten Jahr gar nicht oder nur sehr eingeschränkt möglich. Ich möchte mit diesem Artikel niemandem eine „lange Nase machen“ oder den Finger in die Wunde legen“. Ich hoffe ich konnte dem ein oder anderen ein bisschen Mut machen trotz der Pandemie wieder zu reisen. Wenn Euer Wunschziel nicht erreichbar ist geht dafür vielleicht etwas anderes.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein bisschen mehr Normalität für das kommende Jahr. Lasst es Euch gut gehen und verfolgt Eure Träume, was immer sie auch sein mögen.

Alles Liebe

Annemarie

11 Kommentare

  1. Liebe Annemarie, lieber Volker,
    Vielen Dank für die vielen wunderschönen, informativen ( ich sag nur “ Anita“ …) und lustigen posts!
    Euch auch ein weiteres tolles Reisejahr mit vielen schönen Erlebnissen und tollen Segelabenteuern!
    Eine Fans Alfred und Petra

    Gefällt 1 Person

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