Hafentage in Sint Maarten

Gepostet von

Nach 10 intensiven Tagen in Deutschland befinden wir uns am 19. Dezember wieder im Landeanflug auf Sint Maarten. Zuerst fand in Nürnberg unsere jährliche Familienweihnachtsfeier statt. Bei einem gemütlichen Racletteabend haben auch die strengen bayrischen Lockdownauflagen nicht gestört. Danach haben wir mit Volker’s Mutter im kleinen Kreis ihren 85. Geburtstag gefeiert.

Was steht jetzt an? Abhängen an Sint Maarten’s türkisfarbenen Stränden? Nein, es gibt wieder neue Bootsarbeiten🙄. Der Skipper möchte einen zusätzlichen Router installieren, um unseren W-Lan- und Mobilfunkempfang zu verbessern. Dazu müssen auf der Mastspitze und auf der ersten Sailing Antennen installiert werden. Am ersten Tag ziehe ich ihn mindestens zehn Mal in den Mast und wieder hinunter. Zwischendrin fällt ein Werkzeug von oben hinunter, aber es landet glücklicherweise im Wasser und nicht auf meinem Kopf😅. Trotzdem bin ich froh als die Aktion vorbei ist.

Am nächsten Tag geht es weiter. Die zugehörigen Kabel müssen durch den Mast gezogen werden, eine sehr mühselige Arbeit 😥. Wieder sind wir den ganzenTag beschäftigt. Jetzt habe ich es geschafft denke ich. Irrtum, am dritten Tag geht es innen weiter. Die Kabel müssen nun quer durch das Boot verlegt werden.

Dazu wird alles auseinandergenommen und umgeräumt. Im Inneren von escape herrscht das totale Chaos. Doch abends ist alles wieder in Ordnung . Die Mühe hat sich gelohnt. Am nächsten Tag kann der Skipper den Router in Betrieb nehmen.

Zur Belohnung gibt es ein Abendessen im „La Cigale“. Die fein eingedeckten Tische stehen direkt am Strand mit Blick auf die Lagune. Während am Horizont die Farben wechseln genießen wir eine Aperitif. Das Essen ist hervorragend, der Service bester Laune, das La Cigale ist von nun an mein Lieblingsrestaurant auf Sint Maarten/Saint Martin.

Zum ersten Mal seit escape in Sint Maarten angekommen ist machen wir eine Tour mit dem Beiboot durch die große Lagune. Die Grenze zwischen dem holländischen und dem französischen Teil der Insel verläuft quer hindurch.

Besonders auf der französischen Seite liegen noch viele Wracks. In 2017 hat Hurrikane Irma hier schwer gewütet.

Es hat sich wohl noch keiner die Mühe gemacht sie wegzuräumen.

Direkt vor unserer Marina treffen wir auf ein besonders hübsches Exemplar, der in Sint Maarten weit verbreiteten grünen Leguane.

Endlich probiert der Skipper auch seine neue Drohne aus. Hier sieht man escape an ihrem Liegeplatz in der IGY Simpson Bay Marina.

Am Tag vor Weihnachten bringt Ernst vom Tropical Sailloft unser Großsegel und das genähte Bimini zurück.

Wie es sich vor dem Fest gehört machen wir noch einmal gründlich Hausputz 🧹 🧽 , der Skipper außen, ich innen. Jetzt ist escape bereit für Weihnachten, fehlt nur noch die Deko, aber das lehnt der Skipper leider kategorisch ab😄😉.

Erstmals seit wir auf escape unterwegs sind feiern wir Heiligabend alleine. Im ersten Jahr waren wir mit der voll besetzten escape auf den Iles des Saintes. Letztes Jahr war das Weihnachstfest sehr besonders, als wir mit Segelfreunden am Traumstrand von Barbuda gegrillt haben. Dieses Jahr fahren wir mit dem Taxi auf die französische Seite nach Grand Case. Auf der Veranda der Auberge Gormande genießen wir das Essen, während wir das rege Treiben auf der Straße beobachten. Auf dem Rückweg zeigt uns Ramon, unser Taxifahrer, noch eine Weihnachtsattraktion der Insel: Ein Privathaus, was jedes Jahr von seiner Besitzerin liebevoll geschmückt wird. Spätestens da kommt Weihnachtsstimmung auf.

Relevante Links

escape liegt in der IGY Simpson Bay Marina, einer der am besten geführten Marinas in der Karibik.

Der Service im Tropical Sail Loft war perfekt

Restaurant Auberge Gourmande Grand Case, Saint Martin
Restaurant La Cigale

Praxistipp
Taxifahren in Sint Maarten / Saint Martin

In Sint Maarten gibt es keine Taxameter sondern Festpreise je nach Strecke. Diese variieren je nach Uhrzeit und Gruppengröße. Von daher empfiehlt es sich immer vorher einen Preis zu vereinbaren. Dabei sollte man auch die Währungsfrage klären. Im holländischen Teil wird alles mit Dollar bezahlt, die einheimische Währung existiert nur auf dem Papier. Im französischen Teil bezahlt man mit Euros. Die meisten Taxen nehmen beides. Je nach Vorliebe bzw. Nationalität des Fahrers ist der angewandte Wechselkurs jedoch unterschiedlich. Gut ist wenn man beides dabei hat.
Taxifahrer unseres Vertrauens ist Ramon Amador. Die Inselrundfahrt mit ihm hat viel Spaß gemacht. Auch alle weiteren Fahrten haben wir bei ihm bestellt. Praktischerweise ist er über WhatsApp zu erreichen:
Ramon Amador + 1 721 523 2010
Ramon nimmt auch Kreditkarten, was nicht bei allen Fahrern der Fall ist.

6 Kommentare

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

Diese Seite verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden..