Goodbye Anguilla – Bonjour Saint Martin

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Am 27. Januar, nach genau 10 Tagen auf Anguilla, heißt es Abschied nehmen. Ich teile unserer Agentin den Abreisetermin mit, Welche Formalitäten müssen wir wohl dieses Mal erledigen? Prompt kommt eine Email zurück: „Alles klar, betrachte es als erledigt“. Am Abend vor unserem Törn kommt das nötige Formular per Email und das war es. Kann das tatsächlich so einfach gehen? Vielleicht sollten wir öfter einen Agenten nutzen? Andererseits ist das Erledigen der Formalitäten eine der wenigen festen Aufgaben, die ich an Bord zu erledigen habe. Was würde ich dann machen? Nachher käme der Skipper auf die Idee, dass er mich gar nicht braucht😉.

Am Morgen steht ein unangenehmer Schwell in der Ankerbucht. Warum? Wir lagen doch die letzten Tage sehr ruhig. Des Rätsels Lösung: Die Gäste vom großen Katamaran nebenan zwischen den ankernden Booten Wasserski. Muss das sein? Das macht uns den Abschied von Anguilla etwas leichter.

Um 10.00h verlassen wir die schöne Crocus Bay, Zunächst fahren wir unter Motor die Küste entlang. So können wir uns noch einmal die Küste von Anguilla vom Wasser aus ansehen. Anguilla hat im Gegensatz zu anderen Karibikinseln keine Bausünden. Es gibt zwar einige große Hotels. Diese sind aber architektonisch anspruchsvoll gestaltet und vor allem nicht hoch gebaut.

Nachdem wir die Anlage des Four Seasons passiert haben setzen wir Segel. Am Horizont kann man schon die Küste von Saint Martin erkennen.

Erst kommt der Wind sehr achterlich, kurz darauf können wir anluven. Bei 60 Grad wahrem Wind mit 15 Knoten rauscht escape mit 9 Knoten Richtung Saint Martin. Der Skipper ist zufrieden.

Dieses Mal fahren wir auf die französische Seite von Saint Martin. Am Mittag erreichen wir die große Marigot Bay. Trotz der vielen Boote haben wir kein Problem einen Ankerplatz zu finden.

Jetzt merke ich warum die Crew der INVIA vor einigen Wochen Ihren Blogartikel mit „Schwellige Marigot Bay“ überschrieben hat. escape schaukelt am Anker hin un her. Es gab Zeiten, da wäre ich davon seekrank geworden.

Zum Einklarieren fahren wir mit dem Beiboot zu Île Marine, einem Laden für Bootsbedarf, der nebenbei das Einklarieren übernimmt. Ich gebe unsere Daten in den Computer ein, drucke es aus, der freundliche Mitarbeiter setzt einen Stempel darauf. Das war es. Wir sind in Frankreich, genauer gesagt im französischen Überseegebiet. Zurück auf dem Boot können wir die gelbe Quarantäneflagge abnehmen.

Motoryachten vor Anker in der Marigot Bay
Blick auf Marigot und Fort Luis.

Relevante Links

Unser Agent in Anguilla war BWA Yachting

Ship chandler Île Marine im Kanal von Marigot

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