Marigot: Liebe auf den zweiten Blick

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Während unseres Aufenthalts auf der holländischen Seite von Sint Maarten waren wir schon ein par Mal mit dem Auto in Marigot. Auf den ersten Blick fanden wir es nicht besonders attraktiv. Jetzt liegt escape hier vor Anker und wir schauen uns die Hauptstadt des französischen Teils etwas genauer an. Das gesamte französische Überseegebiet Saint Martin hat 38.00 Einwohner, 5800 davon wohnen in Marigot.

Nachdem gestern Abend am großen Dinghydock unser Beiboot beschädigt wurde, nehmen wir heute einen anderen Weg. Wir fahren durch den Kanal in den inneren Hafen, die Marina Port Royal. Dabei beobachten wir einen Katamaran, der gerade die Brückenöffnung passiert. An Steuerbord ist es ganz schön knapp.

Auch viereinhalb Jahre nach Hurrikan Irma kann man im gesamten französischen Teil immer noch die Spuren der Verwüstung sehen.

Als Erstes gönnen wir uns ein Frühstück im Café „So Benedict“. Wie der Name schon sagt gibt es hier Eggs Benedict (pochierte Eier mit Sauce Hollandaise ) in allen Variationen. Das ist so reichhaltig, dass es für den ganzen Tag satt macht. Der Auftakt ist schon einmal gelungen.

Wir spazieren durch den Ort. Es gibt hübsche kleine Geschäfte, einige Ladenlokale werden gerade renoviert. Beschädigte Häuser werden von farbenfroher Straßenkunst geschmückt. Die Verbundenheit zur Insel kommt überall zum Ausdruck.

Marigot befindet sich im Aufschwung; zumindest haben wir dieses Gefühl. Die Bewohner der Insel hatten es in den letzten Jahren extrem schwer. Als sie sich gerade von den schlimmsten Folgen von Hurrikan Irma erholt hatten kam COVID. Die Tourismusbranche, von der die meisten Menschen hier leben, wurde wieder schwer getroffen. Hut ab vor den Gastronomen und Ladenbesitzern die in die Hände gespuckt haben, um weiter zu machen. Man spürt eine Art Aufbruchstimmung.

Besonders gefällt uns die Marina Port Royal. Um das Hafenbecken, dass nur für Kleinboote und Dinghies bestimmt ist, gruppieren sich nette Restaurants. Die Auswahl fällt schwer. Wir entscheiden uns für das „Be Kool“ und sind begeistert.. Hier gibt es beste französische Küche zu absolut fairen Preisen. Die Inhaber kümmern sich mit viel Liebe um ihre Gäste. Da würde sich auch die Taxifahrt vom holländischen Teil lohnen, um hier Essen zu gehen.

Wir bleiben einen Tag länger in Marigot als geplant. Das kleine Örtchen hat uns für sich eingenommen. Aber natürlich stehen nicht nur Sightseeing und Schlemmen auf dem Programm. Auch die Bootsarbeiten haben ihren Platz. Es ist höchste Zeit mal wieder dem Rost zu Leibe zu rücken.

Relevante Links

Tripadvisor über Café So Benedict
Tripadvisor über Restaurant Be Kool

5 Kommentare

  1. Das „So Benedict“ mochten wir auch und haben es mehrfach besucht. Das „Be Kool“ hingegen lief uns nie über den Weg. Ich glaube wir müssen noch einmal nach St Martin um all das zu erkunden….
    Liebe Grüße aus den Bahamas

    Gefällt 1 Person

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