Zurück im Wasser

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Am 25. Februar kommt escape nach knapp zwei Wochen auf der Werft wieder ins Wasser. Die Arbeiten waren nach einer Woche so gut wie abgeschlossen. Die zweite Woche hat der Skipper genutzt, um nach Hause zu fliegen. Um 7.00h fahren wir an unserem Haus in Jolly Harbour los. Zuerst machen wir eine kleine Inselrundfahrt. Der Skipper hat in seinen täglichen Fahrten zur Werft herausgefunden, dass es kürzer ist erst Richtung Süden zu fahren, statt den direkten Weg nach Norden über St. John’s zu nehmen. Wie auch immer, wir fahren durch den schönsten Tiel der Insel, die grüne Landschaft leuchtet im Morgenlicht. Als wir in der Werft ankommen hängt escape schon im Travellift.

Während ich im Büro bin und den Papierkram erledige, wird sie behutsam ins Wasser gesetzt.

Der Skipper bereitet Leinen und Fender vor.

Sobald sie im Wasser ist, werden Motor und Generator noch einmal überprüft. Als beides läuft heißt es „Leinen los“. Wir fahren unter Moto zurück nach Jolly Harbour. Wie immer ankern wir weit draußen, wo es tief genug für uns ist.

Hier treffen wir die Crew der Lille Venn. Wir hatten uns im vergangenen Jahr einmal kurz bei einem Seglertreffen auf den Bahamas gesehen. Seitdem verfolge ich ihren Blog und freue mich die beiden Schweizer wiederzusehen. Die Lille Venn ist über Nacht aus Guadeloupe gekommen, wir sind auch heute früh aufgestanden. Wir haben vor nur kurz auf einen Drink vorbeizuschauen Doch dann erzählen wir viel. Als die Zeit vergeht zaubern Barbara und Ralf noch ein leckeres Steak vom Grill. Wie so oft wenn man gar nichts geplant hat, wird es ein besonders schöner Abend.

Die Tage in Jolly Harbour nutzen wir um noch einges zu erledigen. Nach dem Werftaufenthalt bin ich dran. Innen muß alles gründlich gereinigt werden. Nach Arbeiten am Motor und Generator ist dies dringend nötig. Wer mag schon eine Motorenwartung im Wohnzimmer?😉 Außerdem müssen wir proviantieren. Vor der Werft hatten wir Kühl-. und Gefrierschrank komplett geleert.

Nachdem wir wieder Lebensmittel an Bad haben können wir uns bei der Crew der Lille Venn für das leckere Abendessen revanchieren. Der Skipper macht Ofenfisch mit Gemüse. Ich steuere den Nachtisch bei: selbst gemachtes Erdbeereis. Wieder haben wir viel Spaß.

Nach drei Jahren Nomadenleben an Bord fehlen uns Familie und Freunde aus Deutschland. Da ist es immer wieder schön, wenn man andere Segler trifft mit denen man eine gute Zeit hat😊.

Relevante Links

Blog der Lille Venn

Northsound Marina

3 Kommentare

  1. Hallo Andrea,
    wow, drei Jahre seid ihr schon unterwegs. Da kann ich mir schon vorstellen, dass die Lieben zu Hause fehlen. Wollt ihr eine Zeit lang von der Auszeit pausieren? 😉
    Liebe Grüße
    Kasia

    Gefällt 1 Person

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