Marie-Galante: Sightseeing zwischen Windmühlen und Steilküste

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Nach dem ersten Sightseeing Tag auf Marie-Galante sind wir begeistert von der kleinen Insel und ihrer wunderschönen Landschaft. Mal sehen was wir heute Neues entdecken.

Zuerst fahren wir in den Norden der Insel. Dort liegt „Gueule Grand Gouffre“ die „Schlucht des tiefen Abgrunds“. Vom Parkplatz führt ein kurzer Weg zur Steilküste. Das karibische Meer schillert in allen Farben zwischen blau und grün, die steil abfallenden Felsen bieten einen imposanten Anblick und das Beste ist, wir haben diese atemberaubende Landschaft ganz für uns alleine.

Wir blicken auf eine felsige Landzunge die ins Meer ragt. „Da will ich hin“ rufe ich. Der Skipper ist skeptisch.

Doch ich lasse mich nicht beirren und folge dem Weg nach unten.

Und tatsächlich kurze Zeit später stehe ich unten auf dem Felsen. Ringsherum brechen die Wellen. Was für eine Gefühl…🤩😍🤩😍

Nur schweren Herzens reiße ich mich von diesem Anblick los und folge dem Skipper zurück zum Auto. Als Nächstes machen wir einen Stop bei der Moulin d’Agapy, einer der vielen historischen Windmühlen von Marie-Galante.

Wir sehen Schilder die zu einem weitern Aussichtspunkt führen, Caye Plate. Der Weg dorthin erweist sich jedoch als äusserst schwierig. Der enge Feldweg mit den riesigen Schlaglöchern stellt eine große Herausforderung für unseren kleinen Mietwagen da. Der Ausblick ist auch hier schön, aber im Nachhinein hätten wir uns diesen Stopp besser gespart. Die eng stehenden Sträucher haben Spuren auf dem Lack des Autos hinterlassen.

Wir sind froh als wir wieder auf der befestigten Strasse sind. Wir fahren zur Habitation Roussel-Trianon. Die Überreste der ehemaligen Plantage und Zuckerfabrik sind heute unter Denkmalschutz gestellt und können kostenfrei besichtigt werden. Trotz der Mittagshitze macht es Spass, durch die Ruinen zu schlendern.

Der blau-weiße Himmel und die hellgrünen Zuckerrohrfelder bilden einen interessanten Kontrast zu den Ruinen.

Nachdem wir alles angeschaut haben, fahren wir in den Hauptort der Insel: Grand-Bourg. Allerdings ist dort um diese Zeit alles geschlossen und menschenleer. Der Markt hat leider nur vormittags geöffnet. Schade, gerne hätte ich ein wenig frisches Obst und Gemüse von der Insel erstanden. Am Hafen hat ein Restaurant geöffnet, in dem auch einige Einheimische ihre Mittagspause verbringen. Nachdem wir eine Kleinigkeit gegessen haben fahren wir weiter. Es gibt noch eine zweite alte Zuckerfabrik, die zu besichtigen ist: Habitation Murat. Doch als wir dort vorbei fahren sieht es so aus als hätte das Museum längerfristig geschlossen. Also fahren wir zurück zu escape. Auf dem Weg dorthin kommen wir noch an einer weiteren Windmühle vorbei.

Bei einem Sundowner an Bord lassen wir die vielen Eindrücke des heutigen Tages auf uns wirken. Marie-Galante hat unser Herz erobert. Schön, dass wir morgen auch noch hier sind.

Relevante Links

Website des Tourismus Büros von Marie-Galante

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