Zurück zum Blauwassersegeln

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Am Donnerstag den 21. April verlassen wir den Hafen von St. Barth. Das Kapitel Regatta ist damit für escape endgültig abgeschlossen. Jetzt wollen wir uns wieder dem widmen, was wir können und lieben: Entspanntes Blauwassersegeln.

Mit an Bord sind Michele und Patrick. Sie segeln mit uns nach Sint Maarten, von wo aus sie planmäßig Ihren Heimflug antreten werden. Bevor es losgeht absolviert Patrick noch seine morgendliche Joggingrunde, wo er einige schöne Impressionen von St. Bart einfängt.

Um 11.30h verlassen wir den Hafen. Wir haben es nicht weit. Unser Ziel, die kleine Îsle Forchue ist nur 8 Seemeilen von St. Barth entfernt. Statt Luxusvillen und Designershops gibt es hier Natur pur. Schon während wir in die Ankerbucht einfahren sehen wir mehrere Schildkröten im Wasser.

Es liegen nur wenige Boote in der Bucht. Problemlos finden wir einen Ankerplatz.

Jetzt ist Entspannung angesagt. Der Skipper und ich bleiben an Bord und genießen die Ruhe. Patrick und Michele sind unternehmungslustiger. Sie fahren mit dem Beiboot an Land und erklimmen den höchsten Punkt der unbewohnten Insel.

Danach machen sie noch eine kleine Sunset Cruise.

Der Skipper bereitet derweil den Sundowner vor. Patrick hat aus Deutschland ein Fässchen Kölsch mitgebracht, das wird heute angezapft. Zur Feier des Tages trinke auch ich ein Bier mit und irgendwie ist das Fässchen dann ziemlich schnell leer😉.

Beim Zubereiten des Abendessens haben die drei sichtlich Spaß.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Es gibt Schweinefilet mit Ravioli und Weißweinsoße.

Nach nur einer Nacht am Ankerplatz vor der Îsle Forchue geht es am 22. April weiter nach Saint Martin. Wir haben einen schönen Segeltag, der allerdings dadurch beeinträchtigt wird, dass wir kein Vorsegel haben. Während der Regatta ist die Genua gerissen und von der Selbstwendefock ist das Vorstag komplett verbogen. Michele steuert, während es sich der Rest der Crew gemütlich macht. Dem Skipper ist der Törn natürlich viel zu langsam, ich finde es entspannend😉.

Zum ersten Mal segeln wir an der Ostseite von Sint Maarten bzw. Saint Martin entlang.

Wir ankern vor Marigot, der Hauptstadt des französischen Inselteils. Mit dem Dinghy geht es zum Einklarieren, was hier wie immer einfach geht. Danach machen wir mit Patrick eine kleine Dinghytour durch die Lagune, während Michele an Bord bleibt.

Wir wollen schon das ein oder andere Projekt der Bootsarbeiten anstoßen. Die meisten Bootsdienstleister liegen im holländischen Teil in Cole Bay. Also fahren wir mit dem Beiboot auf die andere Seite der Lagune. Beim Yamaha-Händler melden wir das Beiboot für den Service und einige Schönheitsreparaturen an. Durch den starken Schwell im Hafen von St. Barth ist es mehrmals an der Kaimauer entlang geschrammt, so dass es einige Kratzer abbekommen hat. Der Schalthebel ist halb abgerissen. Direkt neben dem Yamaha Händler liegt das Büro von Terrell, von Tradewindmarine. Mit ihm besprechen wir den Fahrplan für den Tausch unserer Batterien. Zum Abschluss fahren wir noch bei der Servicefirma für den Wassermacher vorbei. Allerdings machen sie uns wenig Hoffnung. Sie sind in den nächsten Tage komplett ausgebucht.

Jetzt wird es Zeit, dass wir Patrick das Herzstück der Yachtwelt von Sint Maarten zeigen: Den Yachtclub und die Simpson Bay Brücke.

Danach geht es zurück auf die französische Seite zu escape, wo wir den Sonnenuntergang geniessen.

Abgerundet wird der Tag durch ein Abendessen zu viert in unserem Lieblingsrestaurant „Be Kool“. Im idyllischen Port Royal sitzen wir direkt am Wasser; das Beiboot schwimmt neben uns. Zwei abwechslungsreiche Blauwasser-Tage gehen zu Ende.

6 Kommentare

  1. Eine unbewohnte Insel besichtigen, das klingt sehr spannend. Da habt ihr euch ein Abenteuer und einen schönen Abend gegönnt. Essen sieht auch lecker aus 😉

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  2. …. Die Ravioli sahen ja super aus, yammi…. Wer war der Koch ? Skipper ? Der Rest sah auch sehr lecker aus …. Euch weiterhin gutes Gelingen … Auch ohne Regatta…. Muss nicht sein mit der „Flucht“ …. Bis dann … Eddy und Mechtild ❤️😘

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