Zurück nach Simpson Bay, Sint Maarten

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Es ist Samstagmorgen der 23. April. escape liegt vor Anker im französischen Teil von Saint Martin. Um 6.00h weckt uns der Skipper. Warum so früh? Noch ist es windstill, das will er ausnutzen, um das Vorsegel herunterzuholen, das Anfang der Woche zur Reparatur ins Segelloft geht. Etwas verschlafen kommen alle Crewmitglier an Deck. Aber mit vereinten Kräften ist das Segel schnell zusammengepackt.

Leider müssen wir uns heute schon von Patrick verabschieden. Sein Urlaub ist zu Ende. Vorher machen die Männer noch einen kleinen Sightseeing-Spaziergang hinauf zu Fort St. Louis.

Nach einem ausgiebigen Frühstück heisst es Abschied nehmen. Blöd, dass ausgerechnet als Patrick mit dem Dinghy zum Taxi muss, ein heftiger Regenguss⛈ einsetzt. Typisch Karibik…

Wir wünschen Patrick eine gute Reise und hoffen, dass er bald wieder mit uns segelt, und dann hoffentlich auch seine Frau mitbringt.

Auch wir machen uns auf, wir fahren kurz tanken im Hafen von Port Louis. Danach suchen wir uns einen neuen Ankerplatz in Marigot, der etwas weiter vom Kanal entfernt ist, so dass nicht dauernd Jetskis und Motorboote an uns vorbei brettern. Abends lädt uns Michele im neu eröffneten Restaurant Dock 46 zum essen ein. Es liegt im Kanal von Marigot, so dass man mit dem Beiboot anlanden kann.

Am nächsten Tag gehen wir Anker auf und fahren unter Motor in weniger als einer Stunde von der französischen auf die holländische Seite der Insel. Während wir warten, bis die Brücke zur Einfahrt in die Lagune öffnet, können wir die Flugzeuge über dem Princess Juliana Airport beobachten. Wir nutzen die Zeit, um Fender und Leinen für den Hafen vorzubereiten.

Mit den anderen Booten reihen wir uns langsam vor der Brücke ein. Doch dann kommt eine Superyacht von hinten. Die 96m lange „Limitless“ fährt zielstrebig auf die Brücke zu und lässt keinen Zweifel daran, wer als erster in die Lagune hineinfährt.

Das ist spannend zu gucken, an den Seiten ist zwischen Bootsrumpf und Brückenpfeiler nicht mehr viel Platz.

Während vor uns die kleineren Yachten durch die Brücke fahren kommt hinter uns eine beeindruckende segelnde Schönheit😍. Die Ketch Elfje ist mit ihren 52m zweieinhalb mal so lang wie escape.

Bei der Passage durch die Brücke winken wie üblich die Besucher auf der Terrasse des Yachtclubs den einfahrenden Booten zu.

Wir passieren Limitless. Sie kann erst anlegen wenn alle Boote durch die Brücke und an ihr vorbeigefahren sind. Sonst hat sie nicht genug Raum zum manövrieren. Dann hätte sie auch gleich als letzte durch die Brücke fahren können, das wäre effizienter gewesen😉. Meist wird das hier in Simpson Bay auch so gemacht. Erst die kleinen und dann die großen, die dann im Yachtclub an der Îsle de Sol direkt hinter der Brücke anlegen.

Wir fahren wieder in die Simpson Bay Marina, wo wir bereits über den Jahreswechsel sehr gut gelegen haben. Das Team begrüsst uns freudig. Wir bekommen einen perfekten Liegeplatz, der zu meiner großen Freude direkt unter dem W-Lan Router des Hafens liegt. So ist für gutes Internet gesorgt😊. Sobald escape angedockt und mit Strom und Wasser versorgt ist widmen sich alle den Bootsarbeiten, die beiden Männer draußen, ich drinnen.

Zum Abendessen kochen Volker und Michele heute noch einmal an Bord. Es gibt Lammkoteletts mit Gemüse. Da die Batterien getauscht werden und der Gefrierschrank abgetaut werden muß, ist die Portion allerdings etwas groß ausgefallen😀.

Aber was soll ich sagen, es ist nichts übrig geblieben😅.

Relevante Links

Mehr Info zur Superyacht Limitless gibt es bei Superyachtfan

Online Broschüre über die Royal Huisman Segelyacht Elfje

Die Marina unserer Wahl ist die Simpson Bay Marina

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